Steuerfragen werden erst belastbar, wenn Struktur, Zuständigkeit, Unterlagenstand und laufende Nachweise in der richtigen Reihenfolge geprüft sind.
Phase 1 – Struktur und Steuerpflicht einordnen
Geklärt wird, welche Person oder Gesellschaft handelt, welche Tätigkeit vorliegt, welche Rollen zu trennen sind und welche Annahmen zu Ansässigkeit, Substanz und Ort der Leistung nicht ungeprüft übernommen werden dürfen.
Ergebnis: klare Ausgangslage mit steuerlich relevanten Prüffeldern.
Phase 2 – Unterlagen und Zahlungslogik prüfen
Danach wird sichtbar, ob Registerdaten, Verträge, Rechnungen, Kontoabläufe, Vollmachten und Belege denselben Sachverhalt tragen.
Ergebnis: Lücken, Widersprüche und notwendige Nachbesserungen werden benannt.
Phase 3 – Fachthemen priorisieren
Erst danach werden Detailfragen wie Körperschaftsteuer, Einkommensteuer, Mehrwertsteuer, Beschäftigung, Immobilienbezug oder Sonderfälle an die richtige Fachstelle übergeben.
Ergebnis: priorisierte Themenliste mit nächstem sinnvollen Schritt.