Steuerarten
Montenegro. Einkommenssteuer. Körperschaftssteuer. Kapitalertragssteuer. Grundsteuer. Mehrwertsteuer. Erbschaftssteuer.

Steuerarten in Montenegro:
Ein umfassender Überblick

Montenegro gilt als steuerlich wettbewerbsfähiger Standort. In diesem Leitfaden erhalten Sie eine strukturierte, praxisnahe Übersicht über die wichtigsten Steuerarten in Montenegro (inkl. relevanter Regeln zu Steuern in Montenegro) sowie deren Bedeutung für Unternehmen und Privatpersonen – mit Fokus auf Einordnung, Anwendungsfälle und typische Stolpersteine.

Ein Überblick für Unternehmer, Investoren und Privatpersonen

Ein Überblick für Unternehmer, Investoren und Privatpersonen – Steuerarten in Montenegro, Einordnung und Standortlogik

Montenegro ist nicht nur für Küste, Klima und Lebensqualität relevant, sondern auch als Standort mit vergleichsweise wettbewerbsfähigem Steuer- und Abgabensystem. Im Vergleich zu vielen Hochsteuerländern profitieren Unternehmer, Investoren und Privatpersonen vor allem von klaren Strukturen, moderaten Sätzen und einem pragmatischen Verwaltungsumfeld – sofern das Setup sauber geplant und dokumentiert ist.

Welche Steuerarten in Montenegro sind in der Praxis entscheidend? Welche Sätze und Pflichten gelten für Unternehmen, Arbeitnehmer, Investoren und Immobilieneigentümer – und wo liegen die typischen Risiken (z. B. Substanz, Zahlungsflüsse, Doppelbesteuerung, Nachweispflichten)? Dieser Leitfaden bündelt die wichtigsten Steuerarten und ordnet sie so ein, dass Sie nicht nur „Sätze“ sehen, sondern die operative Relevanz verstehen.

Wenn Sie konkrete Fälle klären oder eine belastbare Struktur aufsetzen wollen, ist der entscheidende Faktor nicht „Montenegro“, sondern die Umsetzung: saubere Grundlagen, konsistente Dokumentation und klare Prozesse. Das Team von ekosphere unterstützt bei steuerlich relevanten Vorhaben, Firmengründungen, laufender Administration und den formalen Schritten rund um Ihre wirtschaftlichen Aktivitäten in Montenegro.

Warum ist Montenegro steuerlich so attraktiv?

Warum Montenegro steuerlich attraktiv ist – Steuerarten in Montenegro, Sätze und Praxislogik

Montenegro verfolgt eine vergleichsweise unternehmensfreundliche Steuerlogik: überschaubare Steuerarten, klare Systematik und im europäischen Vergleich moderate Sätze. Der Standort wirkt nicht „attraktiv“, weil er magisch wäre, sondern weil die Kombination aus Steuerarten in Montenegro, Kostenstruktur und pragmatischer Umsetzung für viele Modelle rechnerisch besser aussieht als in Hochsteuerländern.

  • Unternehmer, die ein sauberes Setup für operative Gewinne und skalierbare Strukturen wollen (Körperschaftsteuer ist progressiv: 9% / 12% / 15% je nach Gewinnhöhe).
  • Selbständige & Remote-Modelle, bei denen die Einkommensteuerlogik planbar ist (bei Gehältern progressiv 0% / 9% / 15% je nach Monatseinkommen).
  • Investoren, die Real-Estate und Zahlungsflüsse sauber strukturieren müssen (inkl. Quellensteuer-/WHT-Logik, Immobilientransaktion und laufender Grundsteuer).
  • Privatpersonen, die einen Wohnsitzwechsel strategisch planen (Steuerresidenz, Nachweise, Substanz, Doppelbesteuerung).

Wichtig: „attraktiv“ heißt nicht „risikofrei“. Ohne belastbare Substanz, konsistente Zahlungsflüsse und saubere Dokumentation kippt der Vorteil schnell – insbesondere bei DACH-Bezug (Steuerresidenz, DBA-Fragen, Melde- und Nachweispflichten). Wer hier schlampig arbeitet, erzeugt Konflikte mit mehreren Finanzverwaltungen statt Entlastung.

Die Steuerarten in Montenegro:
Im Überblick

Die wichtigsten Steuerarten in Montenegro lassen sich operativ in vier Blöcke bündeln: Einkommen & Payroll, Unternehmensbesteuerung, Mehrwertsteuer sowie Immobilien/Vermögen & Transparenz. Entscheidend ist nicht „der Satz“, sondern die korrekte Einordnung von Steuerresidenz, Zahlungsflüssen, Nachweisen und Zuständigkeiten.

Steuerarten in Montenegro: Einkommensteuer, Payroll und Sozialabgaben

Einkommensteuer & Payroll
(Privat, Angestellt, Selbständig)

Dieser Block steuert die laufende Belastung im Alltag: Gehälter, selbständige Einkünfte, kommunaler Zuschlag und Sozialabgaben. Wer hier unsauber arbeitet, verliert die Standortvorteile durch Nachzahlungen, Doppelbesteuerungsrisiken und Dokumentationslücken.

  • Gehälter progressiv: 0% / 9% / 15% je nach Brutto/Monat (Schwellen beachten).
  • Selbständige/unternehmerische Einkünfte progressiv (i. d. R. 9% / 15% in den relevanten Stufen).
  • Kommunaler Zuschlag (Surtax) auf die Einkommensteuer: typischerweise 13%, in Podgorica/Cetinje 15%.
  • Sozialabgaben und Payroll-Compliance sind separat zu planen (Arbeitgeber/Arbeitnehmer-Logik + Meldungen).

Renten/Pensionen sind kein „Standardfall“: Besteuerung hängt vom Ursprung, der Rentenart und DBA-/Residenzlogik ab. Ohne saubere Abgrenzung entstehen schnell parallele Ansprüche mehrerer Finanzverwaltungen.

Steuerarten in Montenegro: Körperschaftsteuer, Quellensteuer und Unternehmensstruktur

Unternehmenssteuern
(CIT, WHT, Struktur)

Für Unternehmen zählen zwei Dinge: die Gewinnbesteuerung (CIT) und die Quellensteuer-/WHT-Logik bei Auszahlungen ins Ausland. Der Fehler im IST-Text: Körperschaftsteuer ist nicht „pauschal 9%“, sondern progressiv.

  • Körperschaftsteuer (CIT) progressiv: 9% / 12% / 15% je nach Gewinnband.
  • Quellensteuer (WHT) typischerweise 15% auf bestimmte Zahlungen an Nicht-Residenten; bei „Tax Havens“ bis 30%.
  • Kapitalgewinne bei Unternehmen sind i. d. R. Teil des steuerpflichtigen Ergebnisses (keine „Sondersteuer“).
  • Förderungen/Incentives existieren, sind aber konditioniert (Region, Branche, Substanz, Nachweise).

Praxisregel: Nicht die Rechtsform optimieren, sondern Substanz + Zahlungsflüsse + Dokumentation. Sonst kippt das Setup in „Steuerrisiko“ statt Standortvorteil.

Steuerarten in Montenegro: Mehrwertsteuer, Registrierung und Rechnungslogik

Mehrwertsteuer (VAT)
(Cashflow & Faktura)

VAT ist Cashflow-Steuerung und Fehlerquelle Nr. 1 bei Wachstum. Der IST-Text ist veraltet: Die Pflichtregistrierung liegt nicht bei 18.000 €, sondern bei 30.000 € Umsatz in 12 Monaten.

  • VAT-Sätze: Standard 21% sowie reduzierte Sätze (u. a. 15% und 7%) je nach Leistung/Warengruppe.
  • Registrierung: Pflicht ab > 30.000 € Umsatz/12 Monate; freiwillig darunter möglich, aber mit Bindung.
  • Exporte und bestimmte grenzüberschreitende Leistungen folgen Sonderregeln (Ort der Leistung/Reverse-Charge).
  • EU-Annäherung: Anpassungen bei Identifikations-/Rechnungslogik sind im Gange (laufend prüfen).

Wenn VAT einmal falsch aufgesetzt ist, „vererbt“ sich der Fehler in Angebote, Verträge und Buchhaltung. Korrektur kostet Zeit, Geld und Vertrauen – intern wie bei Behörden.

Steuerarten in Montenegro: Immobilien, Kapital, Erbschaft und Transparenz

Immobilien & Vermögen
(RETT, Grundsteuer, Kapital)

Vermögensnahe Steuerarten werden oft unterschätzt: Transaktionen, Halten, Vermieten, Veräußern – plus Reporting/Transparenz. Hier entstehen die „versteckten“ Kosten in Deals und Exit-Szenarien.

  • Grundsteuer jährlich: typischerweise 0,25% bis 1% (kommunal, auf Markt-/Katasterwertlogik).
  • Immobilien-Transfer: progressiv 3% / 5% / 6% (betrifft auch Erwerb per Schenkung/Erbschaft je nach Fall).
  • Kapital-/Veräußerungsgewinne bei Privatpersonen werden regelmäßig mit 15% eingeordnet (fallabhängig prüfen).
  • Bankzinsen werden als Einkommen besteuert; Banken behalten die Steuer üblicherweise direkt ein.

Transparenz nimmt zu: Montenegro ist CRS-MCAA-Signatory; automatischer Informationsaustausch ist strategisch eingeplant und wird weiter ausgebaut. „Unsichtbarkeit“ ist kein belastbares Modell – Compliance ist Teil der Rendite.

Die Steuerarten in Montenegro:
Im Detail

Diese Übersicht ordnet die wichtigsten Steuerarten in Montenegro nach Praxisrelevanz. Zahlen sind auf dem aktuellen Stand (Stand: 2025/2026) und bewusst so formuliert, dass sie „recherchefest“ bleiben. Entscheidend ist immer das Setup (Wohnsitz, Einkunftsart, Vertragsstruktur, Gemeinde) – nicht der einzelne Steuersatz isoliert.

Einkommensteuer in Montenegro – Steuersätze, Schwellen und kommunaler Zuschlag

1. Einkommensteuer

Die Einkommensteuer ist in Montenegro bei Gehältern progressiv organisiert. Zusätzlich fällt ein kommunaler Zuschlag („Prirez“) an, der auf die berechnete Einkommensteuer aufgeschlagen wird. In der Lohnpraxis zählt die saubere Payroll-Abwicklung – nicht Theorie.

  • 0% bis 700 € brutto/Monat (Gehalt)
  • 9% für 701–1.000 € brutto/Monat
  • 15% ab 1.001 € brutto/Monat
  • Prirez: 13% (meist), 15% (Podgorica/Cetinje) auf PIT

Wer „Steuern sparen“ will, muss zuerst die Einkunftsart korrekt einordnen (Gehalt, Unternehmer, Kapital, Miete) – sonst wird falsch optimiert.

Körperschaftsteuer in Montenegro – progressive Gewinnbesteuerung für Unternehmen

2. Körperschaftsteuer

Die Körperschaftsteuer (Gewinnsteuer) ist progressiv. Relevanz hat nicht nur der Satz, sondern auch die steuerliche Gewinnermittlung: Abzugsfähigkeit, Transfer Pricing, Dokumentation, saubere Trennung privat/geschäftlich.

  • 9% auf Gewinne bis 100.000 €
  • 12% auf Gewinne von 100.000,01 € bis 1.500.000 €
  • 15% auf Gewinne über 1.500.000 €
  • Jahresabschluss/Erklärung typischerweise bis 31.03.

In der Praxis verlieren Unternehmen Geld durch schwache Buchhaltung und fehlende Belege – nicht durch den Steuersatz.

Kapitalerträge in Montenegro – Dividenden, Zinsen, Veräußerungsgewinne

3. Kapitalerträge / Kapitalgewinne

Kapitalerträge werden grundsätzlich proportional besteuert. Dazu zählen u. a. Dividenden, Zinsen und Veräußerungsgewinne. Bei grenzüberschreitenden Fällen entscheidet die Dokumentation (Ansässigkeit, DBA, Quellensteuerlogik).

  • 15% auf Kapitalerträge (z. B. Dividenden, Zinsen)
  • 15% auf Kapitalgewinne (je nach Asset/Struktur)
  • Bemessungsgrundlage: i. d. R. Brutto, Kosten nur mit Nachweis
  • DBA kann Doppelbelastung reduzieren (Formalia zwingend)

Wer Kapitalflüsse „unsauber“ hält, kann nichts plausibel erklären – das ist das eigentliche Risiko, nicht die 15%.

Grundsteuer in Montenegro – kommunale Immobiliensteuer nach Wert

4. Grundsteuer

Die Grundsteuer ist eine kommunale Steuer auf das Halten von Immobilien. Satz und Bemessung sind gemeindeabhängig. Relevant für Eigentümer, Vermieter und Holding-Strukturen, weil sie laufend anfällt und in Betriebskostenlogiken einfließt.

  • Typisch ca. 0,25% bis 1,00% je nach Gemeinde
  • Bemessung nach (ermitteltem) Immobilienwert
  • Abrechnung/Fälligkeit kommunal geregelt
  • Kann bei Vermietung wirtschaftlich eingepreist werden

Wer „billig kauft“ und laufende Abgaben ignoriert, rechnet sich sein Investment schön – und bezahlt später die Korrektur.

Erbschaft und Schenkung in Montenegro – steuerliche Einordnung, vor allem bei Immobilien

5. Erbschaft / Schenkung

Montenegro kennt keine „DACH-Logik“ mit großen Erbschaftsteuertabellen als Standard. In der Praxis wird das Thema vor allem bei Immobilienübertragungen relevant – inklusive möglicher Befreiungen für nahe Angehörige.

  • Relevanz primär bei Immobilien (Übertragung/Eintragung)
  • Nahe Angehörige (1. Ordnung) sind häufig befreit
  • Nachweise: Verwandtschaft/Erbfolge/Urkunden sind Pflicht
  • Timing: Katastereintrag + Steuerbescheid steuern den Prozess

Wer ohne korrekte Dokumente kommt, blockiert sich selbst: Behörden arbeiten dokumentengetrieben, nicht „nach Erzählung“.

Mehrwertsteuer in Montenegro – Registrierungsschwelle und Steuersätze

6. Mehrwertsteuer (PDV/MwSt.)

Die MwSt. ist ein Cashflow-Thema: Registrierung, Rechnungspflichten, Vorsteuerabzug, Fristen. Der Schwellenwert liegt bei 30.000 € Umsatz innerhalb von 12 Monaten; freiwillige Registrierung ist möglich, bindet aber organisatorisch.

  • Pflicht-Registrierung ab > 30.000 € Umsatz (12 Monate)
  • 21% Standardsatz
  • 15% und 7% ermäßigte Sätze (leistungsabhängig)
  • Nach Registrierung oft Mindestbindung (Deregistrierung nicht sofort)

Wer MwSt. „nebenbei“ macht, produziert Fehlerketten: falsche Rechnungen = kein Vorsteuerabzug = teure Nachzahlungen.

Immobiliensteuern in Montenegro – Transfersteuer, Veräußerungsgewinn, Vermietung

7. Immobiliensteuern

Bei Immobilien greifen in Montenegro mehrere Steuerarten: Steuer auf Immobilienübertragung (beim Kauf/Erwerb), laufende Grundsteuer sowie Besteuerung von Vermietung und Veräußerungsgewinnen. Die Details hängen stark vom Einzelfall und der Dokumentation ab.

  • Immobilienübertragung: progressiv i. d. R. 3% / 5% / 6% (wertabhängig)
  • Veräußerungsgewinne: typischerweise 15% (Einordnung/Abzug mit Nachweis)
  • Vermietung: 15% mit pauschalen Kostenansätzen (modellabhängig)
  • Neubau kann statt Transfersteuer MwSt.-Logik auslösen

Fehlerquelle Nr. 1: Kaufpreis, Zahlungsfluss und Vertragstext passen nicht zusammen – das triggert Rückfragen und Verzögerung.

Steuern auf Bankzinsen in Montenegro – Besteuerung von Zinserträgen

8. Steuern auf Bankzinsen

Zinserträge fallen unter Kapitalerträge. Maßgeblich ist, ob die Zinsen als in Montenegro steuerpflichtig gelten (Ansässigkeit/Quelle) und ob die Bank bzw. der Zahler eine Quellensteuerlogik auslöst. Ohne Belege ist keine belastbare Einordnung möglich.

  • Zinserträge werden i. d. R. mit 15% erfasst (Kapitalerträge)
  • Bemessung meist auf Bruttozinsertrag
  • DBA/Ansässigkeit kann die Doppelbelastung steuern
  • Bankunterlagen/Statements sind zwingende Nachweise

In Cross-Border-Fällen zählt nicht „wo das Konto ist“, sondern wer steuerlich ansässig ist und wo die Einkünfte zugeordnet werden.

Steuern auf Kryptowährungen in Montenegro – Einordnung von Gewinnen und Einkünften

9. Steuern auf Kryptowährungen

Es gibt keine „Sondersteuer“ nur wegen Krypto. Entscheidend ist die Einordnung: Veräußerungsgewinn, laufende Einkünfte, gewerbliche Tätigkeit. Ohne Transaktionshistorie (Wallet/Exchange) ist keine seriöse Besteuerung möglich.

  • Gewinne werden typischerweise als Kapitalgewinne/sonstige Einkünfte behandelt
  • Richtschnur in vielen Fällen: 15% (Einordnung entscheidet)
  • Mining/Staking kann als laufendes Einkommen gelten
  • Dokumentationspflicht: Anschaffung, Haltezeit, Verkauf, Fees

Wer „ohne Nachweise“ arbeitet, ist steuerlich nicht handlungsfähig – das Risiko liegt in der Beweislast, nicht im Asset.

Sozialabgaben in Montenegro – Pension, Arbeitslosigkeit und Payroll-Pflichten

10. Sozialabgaben

Sozialabgaben sind Payroll-Kern: Berechnung, Abführung, Caps und korrekte Vertragsgestaltung. Die Struktur wurde reformiert; aktuell trägt der Arbeitnehmer den PIO-Hauptanteil, während beim Arbeitgeber vor allem kleinere Abgaben/Anteile verbleiben.

  • PIO (Pension/Invalidität): 10% auf Arbeitnehmerseite
  • Arbeitslosigkeit: 0,5% Arbeitnehmer + 0,5% Arbeitgeber
  • PIO-Beiträge haben eine jährliche Deckelung (Cap)
  • Payroll muss monatlich korrekt gemeldet/abgeführt werden

Wer Payroll „im Nachhinein“ repariert, zahlt doppelt: erst Strafe/Verzug, dann Korrekturkosten und operativen Stress.

Besteuerung von Renten und Pensionen – DBA und Ansässigkeit entscheiden

11. Renten & Pensionen

Die Besteuerung von Renten ist kein „Montenegro-Satz“-Thema, sondern DBA- und Ansässigkeitslogik. Je nach Rentenart (gesetzlich, privat, betrieblich, Beamtenpension) kann das Besteuerungsrecht beim Quellenstaat oder beim Wohnsitzstaat liegen.

  • DBA-Regelung zwischen Staaten ist ausschlaggebend
  • Rentenarten werden unterschiedlich behandelt (nicht pauschal)
  • Ansässigkeitsnachweis/„tie-breaker“ ist operativ entscheidend
  • Dokumente: Rentenbescheid, Zahlungsnachweise, Wohnsitzstatus

Wer hier mit Annahmen arbeitet („wird schon günstig“), produziert Compliance-Risiko in zwei Ländern gleichzeitig.

Informationsaustausch nach OECD CRS – automatische Meldung von Kontodaten

12. Informationsaustausch (OECD CRS)

Montenegro ist in internationale Transparenz- und Austauschsysteme eingebunden. Banken und Finanzinstitute melden Kontoinformationen nach CRS-Logik; bei grenzüberschreitenden Strukturen ist „Intransparenz“ kein belastbares Konzept mehr.

  • Automatischer Informationsaustausch über Finanzkonten (CRS)
  • Meldung läuft über Finanzinstitute, nicht über „freiwillige Angaben“
  • Wohnsitz, Steuernummern und Substanz werden prüfbar
  • Fehlendes Setup führt zu Rückfragen, Sperren, Risiken

Steuerplanung funktioniert nur mit Realität: sauberer Wohnsitz, klare Einkunftszuordnung, saubere Dokumentation.

Fazit: Montenegro hat ein vergleichsweise schlankes System – aber keine „Abkürzung“. Wer die Steuerarten strategisch nutzen will, braucht ein konsistentes Setup (Wohnsitz, Gesellschaft, Verträge, Zahlungsflüsse) und eine belastbare Dokumentation. Ohne diese Basis sind niedrige Sätze wertlos.

HowTo: Steuerarten in Montenegro richtig einordnen
(Fokus: Steuerarten, Steuern, Pflichten, Risiken, nächste Schritte)

Ziel ist nicht „ein paar Steuersätze“, sondern eine belastbare Einordnung: welche Steuerarten in Montenegro für Ihren Fall wirklich relevant sind, welche Pflichten daraus folgen und wo die typischen Fehler entstehen (Residenz, Zahlungsflüsse, Nachweise, Gemeinde, VAT/Payroll). So vermeiden Sie falsche Annahmen und bauen ein Setup, das auch einer Prüfung standhält.

Ausgangslage klären: Wer sind Sie steuerlich – und wo liegt die Substanz?

Die entscheidende Frage ist nicht „Montenegro“, sondern Steuerresidenz und Substanz. Ohne klare Einordnung (Wohnsitz, Mittelpunkt der Lebensinteressen, Betriebsstätte, Arbeitgeber/ Auftraggeber) ist jede Aussage zu Steuerarten nur Theorie.

  • Status: Privatperson, Angestellter, Selbständiger, Unternehmer, Investor
  • Residenz: Wo sind Sie tatsächlich ansässig (Tage, Lebensmittelpunkt, Familie, Nutzung)?
  • Substanz: Wo wird gearbeitet/geführt, wo entstehen Umsätze, wo sitzen Kunden und Entscheidungen?
Einkunftsarten bestimmen: Welche Steuerarten greifen überhaupt?

In Montenegro hängt die Steuerart direkt an der Einkunftsquelle. Wer Einkünfte falsch zuordnet (z. B. Gehalt vs. Dividende vs. Dienstleistung vs. Miete), optimiert am falschen Hebel und riskiert Nachzahlungen.

  • Arbeit/Lohn: Einkommensteuer + Sozialabgaben (Payroll-Logik)
  • Unternehmen: Körperschaftsteuer (CIT) + ggf. Quellensteuer (WHT) bei Auszahlungen
  • Kapital: Kapitalerträge/Kapitalgewinne (regelmäßig proportional) + Nachweise
  • Immobilien: Transfer/Grundsteuer + Vermietung/Veräußerung (fallabhängig)
VAT prüfen: Wann wird Mehrwertsteuer (PDV) zur Pflicht?

VAT ist Cashflow und Compliance. Die Pflichtregistrierung greift ab einem Umsatz von über 30.000 € innerhalb von 12 Monaten. Wer zu spät registriert oder falsch fakturiert, produziert sofortige Fehlerketten (Rechnungen, Vorsteuer, Buchhaltung, Strafen).

  • Schwelle: > 30.000 € Umsatz/12 Monate (Pflicht), darunter freiwillig möglich
  • Sätze: 21% Standard sowie reduzierte Sätze (leistungsabhängig)
  • Ort der Leistung: bei Cross-Border-Dienstleistungen besonders prüfungsrelevant
Payroll & Sozialabgaben: Was wird monatlich gemeldet und abgeführt?

Payroll ist operativ: Verträge, Meldungen, Abführung, Caps. Fehler entstehen nicht durch „falsche Prozentrechnungen“, sondern durch unklare Rollen (Director, Employee, Contractor), fehlende Dokumentation und verspätete Meldungen.

  • Einkommensteuer auf Gehälter progressiv (0% / 9% / 15% je nach Brutto/Monat)
  • Sozialabgaben: PIO/Arbeitslosigkeit etc. (Beitragssystem + Caps beachten)
  • Kommunaler Zuschlag (Prirez) auf PIT: i. d. R. 13%, Podgorica/Cetinje 15%
Grenzüberschreitend: DBA, Quellensteuer (WHT) und Dokumentationspflichten

Sobald Zahlungen ins Ausland fließen, wird es ernst: Quellensteuer-/WHT-Regeln, DBA-Anwendung und Ansässigkeitsnachweise entscheiden über die Gesamtbelastung. Ohne saubere Unterlagen ist „DBA“ nur ein Wunsch.

  • WHT: typischerweise 15% auf bestimmte Zahlungen an Nicht-Residenten (teilweise 30% bei „Tax Havens“)
  • DBA: reduziert Doppelbelastung nur bei korrekter Anwendung (Formalia/Nachweise)
  • CRS: Kontoinformationen werden international gemeldet – Transparenz ist Teil der Planung
Ergebnis: Welche To-do-Liste aus der Analyse folgt?

Am Ende steht ein belastbarer Fahrplan: relevante Steuerarten, Pflichten, Fristen, Nachweise und die operative Umsetzung (Buchhaltung, Payroll, VAT, Verträge). Wenn etwas nicht passt, wird es klar benannt – bevor Kosten entstehen.

  • Mapping: Steuerarten je Einkunftsart + Zuständigkeiten (Company/Privat/Gemeinde)
  • Pflichten: Registrierung, Meldungen, Fristen, Belege, Vertrags- und Rechnungslogik
  • Nächste Schritte: Setup/Optimierung oder klare Risikoentscheidung (inkl. Alternativen)

Ihr lokales Team in Ulcinj:
Steuerarten, Einordnung & saubere Umsetzung

Bei Steuerarten in Montenegro entscheidet nicht „Wissen“, sondern Umsetzung: korrekte Einordnung Ihrer Einkünfte, saubere Dokumentation, klare Zuständigkeiten und ein Ablauf, der auch behördlich funktioniert. ekosphere ist seit 2008 in Ulcinj verankert und dient als lokale Schnittstelle für steuerrelevante Themen rund um Firmengründung, laufende Administration, VAT-Registrierung, Payroll-Setup, Immobilienfälle sowie grenzüberschreitende Zahlungsflüsse. Wir bündeln Informationen, strukturieren Unterlagen, koordinieren lokale Partner (Buchhaltung, Juristen, Behördenkontakte) und führen Ihr Thema in einen belastbaren Prozess – mit klarer Rückmelde-Logik, realistischen Zeitschienen und ohne Ping-Pong. Kurz: ein Ansprechpartner vor Ort, der Verantwortung übernimmt und das Setup operativ sauber auf die Straße bringt.

Ekrem Rexhepagaj – Ansprechpartner und Prozessverantwortung für Steuerarten-Setup und Umsetzung bei ekosphere in Ulcinj

Ekrem

PROCESS OWNER & PRIMARY CONTACT

Nikola Marović – Operations, Partnerkoordination und lokale Umsetzung für steuerrelevante Themen bei ekosphere in Ulcinj

Nikola

LOCAL PARTNER & OPERATIONS

Ivana Djuric – Koordination, Terminierung und Ablaufplanung für Steuerarten- und Compliance-Anfragen bei ekosphere

Ivana

COORDINATION & PLANNING

Petar Duric – Erstabklärung, Informationsaufnahme und lokale Unterstützung für Steuerarten-Themen bei ekosphere in Ulcinj

Petar

FIRST RESPONSE & LOCAL SUPPORT

Anfrage zu Steuerarten

Für eine belastbare Einordnung der Steuerarten in Montenegro brauchen wir die richtigen Eckdaten. Nutzen Sie das Kontaktformular – diese Punkte reichen:

  • Status: Privat / Angestellt / Selbständig / Unternehmer / Investor
  • Einkünfte: Gehalt, Gewinn, Dividenden/Zinsen, Miete, Verkauf
  • Länderbezug: aktueller Wohnsitz, geplanter Wechsel, DACH-Bezug
  • VAT-Check: grober Umsatz, Rechnungsstellung in/aus Montenegro
  • Unterlagen: Verträge, Abrechnungen, Firmendaten, Kataster (falls vorhanden)

Damit priorisieren wir die relevanten Steuern in Montenegro und liefern nächste Schritte inkl. Zeitschiene.

Alternativ per Telefon, E-Mail, WhatsApp Business oder Viber. Termin im Büro: ekosphere doo, Bulevar Teuta bb, 85360 Ulcinj, Montenegro.

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Kontakt & Büro in Ulcinj

ekosphere doo
Bulevar Teuta bb
85360 Ulcinj, Montenegro

PIB: 0317 1868
REG: 5081 9609
PDV: 82 / 31-02022-6

FAQ: Steuerarten in Montenegro
(Steuerarten, Einordnung, VAT, Payroll, Immobilien, Cross-Border)

Welche Steuerarten in Montenegro sind in der Praxis wirklich entscheidend?

In der Praxis entscheiden vier Blöcke: Einkommen & Payroll (inkl. Sozialabgaben und kommunalem Zuschlag), Unternehmenssteuern (Körperschaftsteuer + Quellensteuerlogik bei Auslandszahlungen), Mehrwertsteuer/VAT (Registrierung, Faktura, Vorsteuer) sowie Immobilien-/Vermögenssteuern (Transfer, Grundsteuer, Vermietung/Veräußerung). Welche davon greift, hängt von Ihrer Einkunftsart und dem Länderbezug ab.

Warum reicht es nicht, nur die Steuersätze zu kennen?

Weil die Gesamtsituation über Residenz, Einkunftszuordnung, Zahlungsflüsse und Nachweise entschieden wird. Ein niedriger Satz hilft nicht, wenn VAT falsch aufgesetzt ist, Payroll nicht sauber gemeldet wird oder grenzüberschreitende Zahlungen eine Quellensteuer auslösen. Fehler entstehen fast immer in der Umsetzung, nicht in der Prozentrechnung.

Ab wann muss ich in Montenegro VAT (PDV) registrieren?

Die Pflichtregistrierung greift ab einem Umsatz von über 30.000 € innerhalb von 12 Monaten. Darunter ist eine freiwillige Registrierung möglich, kann aber organisatorisch binden. Entscheidend ist außerdem die korrekte Einordnung von Leistungen (Ort der Leistung, Reverse-Charge, Export-/0%-Fälle), sonst wird die Fakturierung schnell falsch.

Wie sind Gehälter und Einkommen in Montenegro besteuert?

Gehälter werden progressiv besteuert (0% / 9% / 15% je nach Brutto/Monat). Zusätzlich gibt es einen kommunalen Zuschlag („Prirez“) auf die Einkommensteuer (typisch 13%, Podgorica/Cetinje 15%). Dazu kommen Sozialabgaben und die monatliche Payroll- Compliance (Meldungen, Abführung, Vertragslogik).

Wie funktioniert die Körperschaftsteuer in Montenegro wirklich?

Die Körperschaftsteuer ist progressiv (9% / 12% / 15% je nach Gewinnband). Operativ zählt die Gewinnermittlung: saubere Buchhaltung, Belege, Abzugsfähigkeit, Trennung privat/geschäftlich und nachvollziehbare Zahlungsflüsse. Viele „Steuermodelle“ scheitern an fehlender Substanz und Dokumentation.

Welche Steuern fallen bei Immobilien in Montenegro an?

Typisch sind drei Ebenen: Immobilienübertragung (progressiv 3% / 5% / 6% wertabhängig), laufende Grundsteuer (kommunal, ca. 0,25%–1%) und – je nach Nutzung – Besteuerung von Vermietung bzw. Veräußerungsgewinnen. Ob statt Transfersteuer VAT greift, hängt u. a. vom Verkäufer/Objekt (Neubau) ab.

Was ist bei Auslandszahlungen und DBA (Doppelbesteuerung) zu beachten?

Sobald Zahlungen ins Ausland gehen, sind Quellensteuer-/WHT-Regeln und Ansässigkeitsnachweise entscheidend. Montenegro erhebt typischerweise 15% Quellensteuer auf bestimmte Zahlungen an Nicht-Residenten; bei „Tax Havens“ kann es höher sein. DBA reduziert Doppelbelastung nur bei sauberer Anwendung und vollständigen Unterlagen – ohne Nachweise ist es praktisch wirkungslos.

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